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Mögliche Holzarten für den Anbau von Speisepilzen sowie Brutmengenbedarf Wenn Sie selbst Hölzer mit Pilzbrut impfen möchten, hilft folgende Übersicht als Empfehlung schnell weiter:
Pilzart |
Holzart |
Holzdurch- messer ca. |
Holzlänge ca. |
Shii-Take (Lentinula edodes) |
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Eiche besonders gut, sonst auch Rotbuche, Birke, Erle
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Austernpilz (Pleurotus ostreatus) |
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Rotbuche, Esche, Erle, Pappel, Weide, Kirsche, Apfel, Pflaume |
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Limonenseitling (Pleurotus citrinopileatus |
Rotbuche, Weide, Pappel, Ahorn, Esche, Erle |
20-25 cm |
ab 35 cm |
Rosafarbener Seitling (Pleurotus salmoneo stramineus Flamingo |
Rotbuche, Weide, Pappel, Ahorn, Ulme, Erle, Birke |
20-25 cm |
ab 35 cm |
Ulmenseitling, Ulmenausternpilz (Hypsizygus ulmarius) |
Rotbuche, Pappel, Linde, Ahorn, Weide, Eiche |
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Südlicher Schüppling, (Agrocybe aegerita) |
Pappel, Weide, nachrangig auch Rotbuche, Linde |
20-25 cm |
ab 35 cm |
Samtfußrübling (Flammulina velutipes) |
Rotbuche, Eiche, Roßkastanie, Esche, Erle, Weide, Ahorn, Birke |
20-25 cm |
ab 35 cm |
Stockschwämmchen (Kuehneromyces mutabilis) |
Rotbuche, Eiche, Birke, Erle Esche, Pappel, Weide, Roßkastanie |
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Lackporling (Ganoderma lucidum) |
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Eiche, Ahorn, Ulme, Birke, Erle, Esche |
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Durchmesser- und Längenangaben sind als Richtwerte zu sehen.
Beim Shii-Take hat sich Eichenholz am besten bewährt. Wird Amerikanische Roteiche (Quercus rubra) verwendet, so ist es günstig, wenn die Stämme einen stärkeren
Durchmesser haben, da bei dünner Roteiche der für den Pilz wichtige Splintholzanteil sehr gering ist Nadelholz ist nicht zu verwenden. Brutmengenbedarf:
- Impfdübel:
Klötze von etwa 30 – 40 cm Länge und 18 bis 20 cm Durchmesser benötigen 12 bis 15 Dübel, Shiitake-Knüppelhölzer (Durchmesser 10 bis max. 15 cm) pro laufendem Meter 12 bis 15 Dübel.
- Körnerbrut:
Mit einem Liter Körnerbrut können Sie ca. 6 Klötze von etwa 30 – 40 cm Länge und 20 cm Durchmesser impfen. Mit einem Liter Körnerbrut können Sie ca. 6 Shiitake-Knüppelhölzer
(Durchmesser 10 bis 15 cm, Länge 120 cm) impfen.
- Wenn Sie mehr Impfdübel oder Körnerbrut verwenden, so ist die Durchwachsphase natürlich kürzer.
Holzzustand: Wichtig!
Um Abwehrkräfte des Baumes auszuschließen, müssen die Stämme mindestens 4 Wochen gelagert sein. Es soll in dieser Zeit nicht austrocknen und ggf. vor dem Impfen vorsorglich gewässert werden. Es ist sehr wichtig, daß die Hölzer feucht sind und zum Zeitpunkt des Impfens keinen Fremdpilzbefall haben. Sie sollten deshalb nicht länger als ca. 3 Monate nach dem
Fällen geimpft werden und gesund wirken.Das Holz sollte nicht gespalten oder geschält sein. Impftermine, beste Jahreszeit zum Impfen
Generell können Stämme das ganze Jahr hindurch geimpft werden, sie müssen nur insbesondere in den ersten 6 Wochen vor stärkeren Frösten geschützt werden.
Am besten ist eine Impfung im Frühjahr, weil dann Holz aus dem Wintereinschlag verfügbar ist. |